Anime-Kinofilm

Akira ist ein Anime-Kinofilm von 1988 und die Verfilmung des gleichnamigen Mangas. Aus dem Film wiederum entstanden drei Videospiele. Ein Remake bzw. eine Neuverfilmung des Mangas als Realfilm war seit 2002 geplant, wurde jedoch immer wieder verschoben und 2012 schließlich verworfen. Die Produktion von Akira geschah mit deutlich höherem Aufwand als bei allen japanischen Animationsfilmen zuvor und es wurde mit neuen Stilmitteln experimentiert. Der Film gilt als Anime-Klassiker und als wesentlicher Auslöser für die ihm in den 1990er Jahren folgende Popularisierung der Animes in Amerika und Europa.
Der Science-Fiction- und Actionfilm spielt im Jahr 2019 in einem nach einer atomaren Explosion wieder aufgebauten Tokio. Kaneda und Tetsuo, jugendliche Mitglieder einer Motorradgang, werden in politische Machtkämpfe und in ein militärisches Forschungsprojekt verwickelt. Das Projekt erforscht Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten, die auch Tetsuo durch einen Unfall erwirbt und die viele Jahre zuvor zu einer Explosion in Tokio führten.
1988 gab es eine atomare Explosion in Tokio, die alles vernichtete und mit der der Dritte Weltkrieg begann. 30 Jahre später ist die Stadt als Neo-Tokyo wiederaufgebaut. In der futuristischen Stadt mit all ihren riesigen Wolkenkratzern hat sich wieder ein gewisser Wohlstand entwickelt, doch gibt es auch Banden und Gangs. In den Straßen kommt es immer wieder zu Studentenunruhen und Bombenanschlägen.