Technische und stilistische Aspekte

Im Gegensatz zu den meisten Anime-Produktionen wurde der Film nicht in günstiger Limited Animation produziert, in der nur wenige Teile des Bildes animiert und Bildfolien immer wieder verwendet werden. Stattdessen entstanden über 160.000 Animationsfolien, um eine möglichst flüssige Animation zu erreichen. Computeranimationen wurden verwendet, um fallende Gegenstände, Lichteffekte und andere physikalische Vorgänge zu animieren. Um die von Otomo gewünschten Überblendungen von Szene zu Szene zu erreichen, filmte der Kameramann Katsuji Misawa die einzelnen Zeichnungen und die jeweiligen Hintergründe überlappend. Für die Hintergründe wurden über 1.000 verschiedene Häuser und Stadtelemente gezeichnet. Die größtmögliche Schärfe und Brillanz der Bilder wurde erreicht, indem man den im Trickfilm sonst unüblichen 70-mm-Film verwendete. Für die Farbgebung kamen 327 Töne zum Einsatz, davon 50 eigens für diese Produktion angesetzte. Dies sind vor allem dunkle Farben, da große Teile des Films im Dunklen spielen. Statt der in Nachtszenen üblichen Blautöne verwendete man dunkle Rot- und Grüntöne. Zum Testen von komplexen Szenen wurde intensiv Gebrauch vom Quick Action Recorder gemacht. Dies war jedoch, anders als von den Produzenten behauptet, keine neue Entwicklung, sondern bereits seit etwa 10 Jahren im Animationsfilm üblich.
Die Geräusche für den Film wurden mit Synthesizer eingespielt. Die Musik wurde von Shōji Yamashiro komponiert und unter anderem von seinem Chor Geinoh Yamashirogumi eingesungen. Verwendung fanden neben mehrstimmigen Chorgesängen auch Klänge traditioneller japanischer Instrumente und eine Mischung asiatischer, europäischer und afrikanischer Elemente. Die Produktion der Musik erstreckte sich, ohne Zeitdruck und Budgetbeschränkungen, über sechs Monate. Für die Blu-ray-Fassung des Films wurde sowohl das Bild remastered als auch die Musik in Dolby TrueHD neu eingespielt. Dabei wurden auch hochfrequente Töne aufgenommen, die zwar nicht hörbar sind, aber laut Yamashiros umstrittener Theorie des Hypersonic Effects eine neurologische Wirkung entfalten können und so dem Zuhörer ein umfassenderes Erlebnis bieten sollen.